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Dank sei Got!- Gott sei Dank!
Die ACAT-Deutschland ist dankbar für die Freilassung des indigenen Aktivisten Leonard Peltier in den USA.
Briefaktionen der ACAT (Aktion der Christen für die Abschaffung der Folter: www.acat-deutschland.de) im Februar liegen in St. Barbara, St. Mariä Geb., St. Georg und Herz-Jesu aus. Aber auch hier
auf der Homepage finden Sie unter dem Hinweis die ausführliche Information und die unterschriftsfertigen Briefe zum Ausdrucken, Unterschreiben und Abschicken.
Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!
1. Jean-Paul Oumolou ist ein togolesischer Staatsbürger, der seit 2006 als Flüchtling in der Schweiz lebte. Mit einer Briefaktion im Juni 2022 hatten wir uns bereits für ihn eingesetzt und damit
Bemühungen von ACAT-Togo und ACAT-Schweiz unterstützt. Am 4. November 2021 wurde Jean-Paul Oumolou in Lomé, der Hauptstadt Togos, inhaftiert. Er soll bei seiner Festnahme geschlagen worden sein
und eine schwere Augenverletzung erlitten haben. In den darauffolgenden Tagen litt er an verschiedenen Beschwerden, doch erst zehn Tage später wurde ihm ein Arztbesuch gewährt. In einem
rechtskräftigen Urteil hat der Gerichtshof der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft (ECO-WAS) den Staat Togo der Folter und grausamen Behandlung für schuldig befunden. Trotzdem bleiben die
Haftbedingungen von Jean-Paul Oumolou prekär. Sein Besuchsrecht und der Zugang zu einem Arzt seiner Wahl sind weiterhin eingeschränkt. Jean-Paul Oumolou wurde 2004 willkürlich verhaftet und
brutal zusammengeschlagen, weil er sich geweigert hatte, einen Antrag zu verlesen, zur Unterstützung des damaligen Präsidenten Eyadema Gnassingbé, des Va-ters des heute amtierenden Präsidenten.
Nach dessen Amtszeit floh Oumolou nach Ghana, um sich dort me-dizinisch behandeln zu lassen. Im Jahr 2006 wurde er als Flüchtling in der Schweiz anerkannt. Nach den togolesischen Wahlen im Jahr
2020 veröffentlichte Jean-Paul Oumolou Videos, in denen er die Repression gegen die Opposition und die Einschränkung der Freiheiten unter dem Vorwand der COVID-19-Pandemie anprangerte. […]
Ausführliche Information
Unterschriftsfertige Petitionsbriefe
2. Die burundische Journalistin Sandra Muhoza befindet sich seit dem 13. April 2024 in Haft. Am 16. Dezember 2024 verurteilte sie ein Gericht zu einer Haftstrafe von einem Jahr und neun Monaten.
Von den insgesamt 21 Monaten Gefängnis erhielt 18 Monate für das angebliche „Attackieren der Integrität des nationalen Territoriums“ und drei Monate für eine angebliche „rassistische
Abneigung“. Das Urteil ist ein deutliches Zeichen der Einschränkung der Pressefreiheit. Sandra Muhoza ist für das Online Medium La Nova Burundi tätig. Reporter ohne Grenzen zitiert Sandra
Muhozas Anwalt, Prosper Niyoyankana. Er bezeichnete das Urteil als unangemessen und durch den klaren Wunsch motiviert, jeden zum Schweigen zu bringen, der mit dem Re-gime nicht einverstanden ist.
Der Anwalt kündigte Berufung an. Zunächst hatten der Journalistin sogar 12 Jahre Haft gedroht. Sandra Muhoza hatte in einer privaten WhatsApp-Gruppe mit anderen Medienschaffenden Informationen
geteilt, denen zufolge die Regierungspartei landesweit Waffen (Macheten) an ihre Jugendorganisation, die berüchtigte Imbonerakure, verteilt. Sie selbst war nicht an Untersuchungen darüber
beteiligt. Die Informationen, die sie geteilt hatte, konnten auch frei zugänglichen Medien entnommen werden, bevor sie zurückgezogen wurden. […]
Ausführliche Information
Unterschriftsfertige Petitionsbriefe
ACAT- Deutschland Homepage: https://acat-deutschland.de/
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